Klassik am See

Juli 6th, 2010 by Markus Fettke Platz: Bayern, Deutschland, Erlangen, Franken, Kultur, Musik Keine Antworten
Klassik am See

Senta Berger und Violinvirtuosin Tianwa Yang ergänzen das Konzert von Rimski-Korsakows „Scheherazade“ bei „Klassik am See“.

Termin: Mi, 28. Juli 2010
Ersatztermin: Do, 29. Juli 2010

Konzertprogramm
Alexander Borodin: Polowetzer Tänze aus Fürst Igor
Peter Tschaikowski: Violinkonzert D-Dur mit Tianwa Yang
Nicolai Rimski-Korsakow: Scheherazade,
Rezitation aus Tausendundeine Nacht mit Senta Berger
Orchester Mitglieder der Nürnberger Philharmoniker
Dirigent Till Fabian Weser
Stargäste Senta Berger, Tianwa Yang (Violine)

Erlangen. Heute wurde das Programm für den Konzertabend am Mittwoch, 28. Juli 2010 bei „ Klassik am See“ am Dechsendorfer Weiher (Erlangen) der Presse vorgestellt. Mit der Presse im Gespräch waren Jan Dinger, Vorstand von „ Klassikkultur“ , Till Fabian Weser, Künstlerischer und Musikalischer Leiter von „Klassik am See“ , Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis (Stadt Erlangen) als Vertreter der Schirmherrschaft von „ Klassik am See“ sowie die junge Violinvirtuosin Tianwa Yang aus China, die im Sommer bei „ Klassik am See“ sowohl als Solistin als auch als Konzertmeisterin gastieren wird.

Stellvertretend für die Schirmherrschaft von „ Klassik am See“ (Landrat Eberhard Irlinger, Landkreis Erlangen-Höchstadt / Dr. German Hacker, 1. Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach) freute sich Oberbürgermeister Dr. Balleis über die Entwicklung der nun mittlerweile im achten Jahr stattfindenden Veranstaltung, die sich vom lokalen Konzert am Dechsendorfer Weiher zu einem wichtigen Kulturhighlight für die gesamten Region etabliert hat. Er bedankte sich dabei besonders bei den anwesenden Hauptsponsoren Alexander Beck (Der Beck), Dr. Peter Buchmann (Sparkasse Erlangen) und Dr. Claudia Siefert (Schaeffler Gruppe), wie auch bei den Nebensponsoren und Förderern des Klassik-Openairs. Die Firmen leisten mit dieser kontinuierlichen Unterstützung einen wichtigen Beitrag zum Kulturleben in der Region, das letztendlich der gesamten Bevölkerung zu Gute kommt.

Programm

Im Mittelpunkt bei „ Klassik am See“ 2010 steht das populärste Orchesterwerk von Nicolai Rimski-Korsakow „ Scheherazade“ , das von Senta Berger mit Erzählungen aus der Geschichtensammlung „ Tausendundeiner Nacht“ ergänzt wird. Die beliebte Schauspielerin, die erst kürzlich mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, wird das erste Mal einzelne Passagen zur konzertanten Orchestersuite, gespielt von Mitgliedern der Nürnberger Philharmoniker, lesen. Die Texte stammen aus der neuesten Übersetzung der Philologin Dr. Claudia Ott, die sich mit ihrer Ausgabe „ Tausendundeine Nacht“ auf die älteste Fassung, die erst vor 15 Jahren in Persien gefunden wurde, bezieht.

Als weiteres Highlight des Abends wird die 22-jährige Violinvirtuosin Tianwa Yang das Violinkonzert D-Dur von Peter Tschaikowski wie auch das Violinsolo in der „ Scheherazade“ interpretieren. Sie wurde mit 13 Jahren von Isaac Stern in Peking entdeckt und in die USA geholt. Heute ist sie bereits international bekannt und wird für ihr obsessives und unerschrockenes Spiel von der Presse und Fachwelt gelobt. Wie bereits im Jahr vorher, bildet das Programm mit Ouvertüre, Solokonzert und Sinfonie eine Einheit. So leiten die „ Polowetzer Tänze“ aus der Oper „ Fürst Igor“ von Alexander Borodin zu Beginn des Konzerts bereits in die orientalische Klangwelt ein, die dann später bei Rimski-Korsakows selten gespielter „ Scheherazade“ im zweiten Konzertteil weitergeführt wird. Mit den Soli im Violinkonzert D-Dur von Peter Tschaikowski greift Tianwa Yang ihrem Solo in der „ Scheherazade“ bei Rimski-Korsakow vor und verknüpft damit bewusst die beiden Konzertteile.

Um die musikalische Qualität des Konzertes auch für das schwierige Openair-Szenario am See gewährleisten zu können, wird auch in diesem Jahr die technische Anlage mit Sennheiser-Technik fortgeführt. Kulinarisch wird sich in diesem Jahr zum ersten Mal Barbara Bachmann um das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Mit kreativen und handgemachten Delikatessen wird sie den musikalischen Genuss des Abends mit kulinarischen Gourmet-Freuden aus der asiatischen und regionalen Küche sowie mit eigenen Dessertkreationen abrunden. Dazu gibt es erlesene Weine und Sekt vom Weingut Schmitt aus Bergtheim und Bierspezialitäten von der Tucher Bräu. Zu guter Letzt wird das spektakuläre Feuerwerk über dem See wieder einen besonderen Konzertabend beenden.

Werke

I. Konzertteil:
Alexander Borodin: Polowetzer Tänze
Peter Tschaikowski: Konzert für Violine und Orchester

II. Konzertteil:
Nikolai Rimski-Korsakow: Scheherazade

Der Aufstieg Russlands zu einer musikalischen Großmacht ist unweigerlich mit dem „Mächtigen Häuflein“ verbunden – und mit Peter Tschaikowski als dessen Gegenspieler. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das russische Musikleben von ausländischen Importen geprägt: Am Zarenhof wirkten Komponisten, Operndirektoren, Musiklehrer und Choreographen aus Italien, Frankreich oder Deutschland. Wer es wie Michail Glinka wagte, sein Werk mit heimatlicher Folklore zu würzen, galt als Außenseiter, der bloß „Kutschermusik“ schrieb.

Diese Haltung änderte sich erst mit dem Auftreten des „Mächtigen Häufleins“: So wurde eine Gruppe von fünf jungen Komponisten und Musikschriftstellern genannt, die vehement für die Unabhängigkeit der russischen Musik vom Westen eintrat. In ihrem Schaffen gingen Dilettantismus und Genialität eine seltsame Mischung ein. So übten sie alle einen nichtkünstlerischen Hauptberuf aus und widersetzten sich mit der Ausnahme Nikolai Rimski-Korsakows auch jeder akademischen Musikerausbildung. Andererseits bewiesen zumindest drei von ihnen, Rimski-Korsakow, Alexander Borodin und Modest Mussorgski, in ihren Werken eine urtümliche Gestaltungskraft, die noch lange nachwirkte.

An Weltgeltung war ihnen ihr Zeitgenosse Peter Tschaikowski freilich überlegen. Er hatte seine Ausbildung ganz konventionell im Petersburger Konservatorium genossen und knüpfte kompositorisch an mitteleuropäische Vorbilder an. Während sich das „Häuflein“ durch die russische Volkskunst inspirieren ließ und exotische Sujets bevorzugte, pflegte Tschaikowski die traditionellen Gattungen der Orchester- und Kammermusik. So spricht auch die vorliegende Programmzustellung für sich: auf der einen Seite das Violinkonzert Tschaikowskis, das die Linie der großen Werke Beethovens, Mendelssohns und Brahms’ weiterführt – und auf der anderen Seite Borodins Tänze und Rimski-Korsakows Suite, die klanglich weit nach Osten entführen.

Dass ein Peter Tschaikowski schon zu Lebzeiten zum Antipoden des „Mächtigen Häufleins“ ausgerufen wurde, darf also nicht verwundern. Allerdings war das Verhältnis des Einen zu den Fünfen kompliziert. Tschaikowski schätzte gerade Borodin und Rimski-Korsakow als Kollegen sehr hoch, wie umgekehrt einige Werke des „Westlers“ durchaus das Gefallen des „Häufleins“ fanden. Schließlich ist auch Tschaikowskis Schaffen von zahlreichen folkloristischen Einsprengseln oder zumindest von einem unverkennbar russischen Ton geprägt. Sein Violinkonzert etwa klang deutschen Kritikern anfangs viel zu rau und fremdartig. Diese Berührungsängste sind Vergangenheit; längst hat sich die russische Musik des 19. Jahrhunderts, allen voran die Werke Borodins, Tschaikowskis und Rimski-Korsakows, ihren Platz im Konzertsaal gesichert.

Eintrittskarten

Ihre Karten für Klassik am See können Sie bequem via Internet bestellen oder bei Ihrer Vorverkaufstelle erwerben. Die Kartenbestellung via Internet ist sehr einfach und erklärt sich während der Benutzung des Systems von selbst. Am Ende der Bestellung drucken Sie Ihre Karte einfach aus.

Platz-Reservierung

Dieses Jahr können feste Sitzplätze in den Kategorien 1, 2 und 3 gebucht werden. Einfach vor dem Konzert entspannt seinen gebuchten Platz einnehmen und genießen. Gewinnen Sie Zeit für sich und andere Annehmlichkeiten vor dem Konzert.

Einlass: 18.00 Uhr
Begrüßung & musikalische Einführung: 19:45 Uhr
I. Konzerteil:
A. Borodin: Polowetzer Tänze
P. Tschaikowski: Violinkonzert, D-Dur,
Solistin: Tianwa Yang: 20.00 Uhr
Ende 1. Teil: ca. 21:00 Uhr
PAUSE (45 Min)
Einführung: 21.45 Uhr
II. Konzertteil
N. Rimsky-Korsakow: Scheherazade,
Rezitation: Senta Berger: 22.00 Uhr
Feuerwerk: 23.30 Uhr
Ende der Veranstaltung: 23.45 Uhr

Da es sich um eine Live-Veranstaltung unter freiem Himmel handelt, können zeitliche Verschiebungen entstehen.

Quelle: klassik-am-see.com

Mach mit – du bist Deutschland

Juli 6th, 2010 by mein-platz-in-deutschland.de Platz: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Deutschland, Erlangen, Falkenheim, Familie, Firmen, Forchheim, Franken, Freizeit, Fun, Gartenstadt, Hamburg, Hessen, Kettelersiedlung, Kultur, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Nürnberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Sport, Thüringen, Wissen, Wohnen Keine Antworten
Mach mit – du bist Deutschland

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THE MYSTIC EYES

Juni 30th, 2010 by Markus Fettke Platz: Bayern, Deutschland, Erlangen, Franken, Freizeit, Fun, Kultur, Musik Keine Antworten
THE MYSTIC EYES

haben seit Januar 2010 einen neuen Gitarristen. Wir freuen uns, Joachim “Yogi” Jahn (vormals “Donnervögel”), in der Band begrüßen zu dürfen. Heinz Götz hat die Band aus privaten Gründen verlassen, wir wünschen ihm weiterhin alles Gute.

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Günther V. Radny

ist Gründungsmitglied und Bassist von “THE MYSTIC EYES”. Er kann auf eine umfangreiche musikalische Vergangenheit zurückblicken. Nachdem sich “THE MYSTIC EYES” Ende 1968 getrennt hatten, arbeitete er zunächst bei “Synthetic Grass”(1969/70), dann mit “Black Mass” bzw. “Mass” und Anfang der 90er Jahre mit den “Monsters”. Diese verschiedenen Projekte beinhalteten fast ein Dutzend Plattenveröffentlichungen sowie Touren durch ganz Europa.

Joachim “Yogi” Jahn

spielte u.a. bei der Gruppe “Donnervögel” und verstärkt “THE MYSTIC EYES” seit Januar 2010 an der Gitarre.

Marc Seaberg

startete seine musikalische Laufbahn wie “THE MYSTIC EYES” bereits Mitte der 60er Jahre in verschiedenen Beat-Bands. Ende der 70er Jahre war er auch als Solist aktiv und veröffentlichte mehrere LPs und Singles. Hervorzuheben ist dabei besonders die von Jack White produzierte Originalversion des Titels “Looking for Freedom”, die 12 Jahre später auch von David Hasselhoff gesungen wurde. Mit Marc Seaberg haben “THE MYSTIC EYES” einen Sänger, der die Beat- und Rockklassiker der 60er Jahre absolut authentisch vorträgt.

Clemens Matejka

geboren 1955 in Kößlarn, Niederbayern. Klassische Klavierausbildung,Orgelunterricht. Studium in Regensburg. Bisherige Bands: Buzzard -Regensburg, Smokey Hog – Regensburg, Lydias Zimmer – Regensburg, The Bluegators – München, Die Riveras – Regensburg/München

Ernst “Zamp” Jomrich

Auch Ernst “Zamp” Jomrich ist schon seit geraumer Zeit als Schlagzeuger aktiv, u.a. bei BALLROOM BONES. Jetzt sorgt er bei “THE MYSTIC EYES” für schweißtreibenden, druckvollen Rhythmus.

Mehr Informationen unter http://www.the-mystic-eyes.de

Mehr Videos unter http://www.youtube.com/user/deutschlandsmovies